"Schwarzes Brett"

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Karlsdorf-Neuthard – Giftköder beim Baggersee ausgelegt

5. Januar 2016   Amtliches, Bruchsal, Region

Von: Pressemitteilung, am 5. Januar 2016

Karlsruhe (ots) – Insgesamt 43 Giftköder die zur Bekämpfung von Schädlingen wie Ratten und Mäusen bestimmt sind, wurden am Sonntag im Gewann Ochsenstall aufgefunden. Die Köder waren entlang den Feldwegen, die von der Zufahrtsstraße zum Baggersee abgehen, ausgelegt worden. Bei einer Nachsuche durch Beamte der Polizeihundestaffel am Montag konnten weitere ca. 100 dieser Fressköder eingesammelt werden. Es handelt sich überwiegend um gepresste, blau eingefärbte, ellipsenförmige Köder in mit den Maßen 30 x 20 x 15 mm. Das betreffende Gebiet wird von Hundebesitzern zum Ausführen ihrer Tiere stark frequentiert. Die weiteren Ermittlungen hat nun der Fachdienst “Gewerbeüberwachung und Umweltschutz” des Polizeipräsidiums Karlsruhe übernommen.

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder Hinweise zum Täter geben kann, wird gebeten, sich direkt mit den Ermittlern des Fachdienstes unter 0721/666-3802 in Verbindung zu setzen.

Insbesondere ist von Interesse:

  • Sind Hundehalter im betroffenen      Bereich in der Vergangenheit aggressiv oder kritisch angesprochen      beziehungsweise angegangen worden?
  • Sind dort Personen aufgefallen,      die sich in irgendeiner Weise verdächtig oder unschlüssig verhielten?
  • Gab es Vorfälle, bei denen      Hunde nach einem Gassi-Gang im genannten Gebiet unter krankhaften      Erscheinungen litten? Die Polizei bittet darüber hinaus alle      Hundebesitzer, ihre Tiere beim Gassi gehen zu beaufsichtigen und besonders      genau darauf zu achten, dass kein fremdes Futter aufgenommen wird! Falls      ein Hund etwas Gefährliches gefressen hat oder Vergiftungserscheinungen      zeigt, rät die Polizeihundeführerstaffel
  • Kühlen Kopf zu bewahren
  • Schnellstmöglich mit dem      Vierbeiner zum Tierarzt zu gehen, auch nachts
  • Erbrochenes oder      Ausgeschiedenes vorsichtig in einer Plastiktüte zu sichern (Eigenschutz      beachten, z.B. Gummihandschuhe tragen!)
  • Wenn möglich den Stoff      mitbringen, von dem das Tier gefressen hat (auch hier gilt, zuallererst an      die eigene Gesundheit zu denken, denn manches ist für den Menschen genauso      gefährlich!)

In allen Verdachtsfällen kann Anzeige bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle erstattet werden.

(Informationsquelle: http:www.bruchsal.org)





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